Europameister der A-Jugend Demo-Mannschaft bei Trainersymposium in Kaiserau.
Ein hochkarätig besetztes Trainersymposium findet vom 27. bis 29. April im SportCentrum Kaiserau statt. Als Referenten der von der Handball-Bundesliga (HBL) durchgeführten Maßnahme konnten namhafte Spezialisten verpflichtet werden. So geben u.a. Prof. Dr. Klaus Cachay, Prof. Dr. Klaus Baum, Ole Norgaard, der Trainer der dänischen Jugend-Nationalmannschaft, Dietrich Späte, Mitglied der Trainerkommission der IHF, DHB-Bundeslehrwart Jens Pfänder, Bundestorwarttrainer Andreas Thiel und die DHB-Trainer Martin Heuberger, Wolfgang Sommerfeld, Dr. Christof Armbruster und Klaus-Dieter Petersen ihr Wissen weiter. Als Themen stehen u.a. auf dem Programm: die überarbeitete Rahmentrainingskonzeption des DHB, die Arbeit in Kleingruppen, die Entwicklung von Top-Spielern, Training mit Langhanteln, das Gegenstoßkonzept der Jugend-Nationalmannschaft, Torwarttraining im Nachwuchsbereich und das Konzept der C-Trainer-Ausbildung. In einer Podiumsdiskussion stellen sich u.a. DHB-Vizepräsident Jugend, Georg Clarke und Bundesliga-Manager den Fragen interessierter Trainer. Als Demonstrations-Mannschaft konnte keine geringere als die des amtierenden Europameisters gewonnen werden. Die deutsche A-Jugend-Nationalmannschaft hatte im Sommer letzten Jahres unter dem Trainer-Duo Petersen/Armbruster in Tschechien diesen Titel gewonnen.
Das deutsche Aufgebot: Maximilian Bender (SG Kronau/Östringen), Nils Dressrüsse (GWD Minden), Robert Wetzel (Bramstedter TS); Niklas Ruß (SG Kronau/Östringen), Marcel Schliedermann (TV Neuhausen/Erms), Tom Wetzel (Bramstedter TS), Andreas Schröder (HSC Bad Neustadt), Marco Hüls (SC Magdeburg), Felix König (HBW Balingen-Weilstetten), Jochen Geppert (HR Ortenau), Christoph Steinert (SC Magdeburg), Christoph Drescher (1. VfL Potsdam), Tim Hornke (TSV Anderten), Johannes Sellin (Füchse Berlin), Philipp Keinath (TV 1893 Neuhausen/Erms), Hendrik Pekeler (TSV Altenholz), Alexander Becker (SG Kronau/Östringen), Benjamin Meschke (SC Magdeburg) Reserve: Oliver Krechel (SC Magdeburg), Markus Hammerschmidt (VfL Gummersbach), Marvin Sommer (1. VfL Potsdam), Maximilian Schubert (TSG Groß-Biberau), Steffen Fäth (Rhein-Neckar Löwen), Jonathan Eisenkrätzer (VfL Gummersbach), Markus Fuchs (TSV GWD Minden), David Hansen (HSG Düsseldorf), Cornelius Maas (TV Kirchzell), Michel Abt (SG Kronau/Östringen) Offizielle: Klaus-Dieter Petersen (DHB-Trainer), Christoph Armbruster (DHB-Trainer), Karsten Görsdorf (Sportwissenschaftler), Roland Müller (Physiotherapeut)

Erst am Mittwoch angereist, nur eine Trainingseinheit absolviert, um die durch Absagen und Ausfälle veränderte Auswahl einzustimmen – und trotzdem erfolgreich: In Danzig gewann die männliche Jugend-Nationalmannschaft des Deutschen Handballbundes zum Auftakt eines Vier-Nationen-Turniers am Donnerstag gegen Frankreich mit 27:24 (18:12). In den weiteren Partien trifft das von DHB-Trainer Christof Armbruster betreute Team noch auf Russland (Freitag, 16 Uhr) und Gastgeber Polen (Samstag, 17.30 Uhr). Mit den Tests bereiten sich Steffen Fäth & Co. auf die U19-Weltmeisterschaft vor, die vom 20. bis zum 31. Juli in Tunesien stattfindet. Im ersten Spiel des Turniers setzte sich Russland gegen Polen mit 29:26 durch.
Europameister Deutschland beherrschte die französische Mannschaft vor allem in der ersten Halbzeit. Eine sehr gute 6:0-Abwehr war Grundlage des Erfolgs. „Vorn hätten wir allerdings etwas disziplinierter spielen können“, sagte Armbruster. Nach der Pause kam Frankreich etwas näher heran, konnte den Erfolg des DHB-Teams allerdings nicht gefährden.
Nach der kurzfristigen Absage von Frank Grohmann (Magdeburg) zählt der DHB-Tross nur 15 Spieler – und wir morgen noch weiter schrumpfen: Steffen Fäth reist heim, um der SG Wallau im Zweitligaspiel gegen den TV Bittenfeld in der Stuttgarter Porsche-Arena zu helfen.
Deutschland – Frankreich 27:24 (18:12)
Deutschland: Hammerschmidt, Schomburg; Becker (2), Sellin (2), Sommer, Schubert (2), Eisenkrätzer, Schliedermann (2), Barsties, Fäth (5), Meschke (1), Keinath (1), Hornke (2), König (6), Pekeler (4)

Im Spielverlauf gab es ein heftiges Auf und Ab, doch letztlich sicherte sich die männliche Jugend-Nationalmannschaft am Freitag beim Vier-Länder-Turnier in Danzig den zweiten Sieg im zweiten Spiel. Nach dem Erfolg gegen Frankreich (27:24) setzte sich die von DHB-Trainer Christof Armbruster betreute Mannschaft auch gegen Russland mit 32:30 (15:14) durch. Nächster und letzter Gegner ist Gastgeber Polen (Samstag, 17.30 Uhr), das Frankreich am Freitag mit 26:28 unterlag. Mit den Tests bereiten sich die Talente der Jahrgänge 1990/91 auf die U19-Weltmeisterschaft vor, die vom 20. bis zum 31. Juli in Tunesien stattfindet.
„Wir haben uns trotz aller Widrigkeiten richtig gut verkauft“, sagte Armbruster. Am Morgen war Steffen Fäth bereits wieder abgereist, um der SG Wallau im Zweitligaspiel gegen den TV Bittenfeld in der Porsche-Arena zu helfen. Felix König konnte wegen eines Pferdekusses nur eingeschränkt spielen, und Max Schubert fiel gegen Russland wegen einer ähnlichen Blessur ganz aus. Den Platz von Fäth im linken Rückraum nahmen zunächst Jonathan Eisenkrätzer und Philipp Barsties ein, später sprang Kreisläufer Hendrik Pekeler in die Bresche.
Europameister Deutschland begann sehr gut und führte bereits mit 14:5. „Wir haben Russland mit einer perfekten Abwehr nicht ins Spiel kommen lassen“, sagte Armbruster. In der Folgezeit verlor das DHB-Team allerdings nach einigen Wechseln die Linie, und ungenutzte freie Bälle sowie unvorbereitete Würfe ließen den Vorsprung bis zur Pause auf ein Tor schmelzen. Das Geschehen wiederholte sich auch in der zweiten Halbzeit, als Russland sich nach einer deutschen 28:22-Führung wieder herankämpfte. Armbruster fand eigentlich nur einen Kritikpunkt: „Im Positionsangriff haben wir zu wenig in die Rückzugsphase investiert.“
Deutschland – Russland 32:30 (15:14)
Deutschland: Hammerschmidt, Schomburg; Becker (5), Sellin (2), Sommer (1), Eisenkrätzer (2), Schliedermann (4), Barsties (1), Meschke (3), Keinath, Hornke (2), König (4), Pekeler (8)

Dritter Sieg im dritten Spiel: Nach Erfolgen gegen Frankreich und Russland hat sich die Jugend-Nationalmannschaft des Deutschen Handballbundes am Samstag in Danzig auch gegen Gastgeber Polen mit 39:34 (21:20) durchgesetzt. Damit gewann die von DHB-Trainer Christof Armbruster betreute Auswahl der Jahrgänge 1990/91 das Vier-Länder-Turnier, als dessen bester Spielmacher Felix König ausgezeichnet wurde. Frankreich setzte sich im zweiten Spiel des Tages mit 42:26 gegen Russland durch.
Mit den Tests bereiteten sich die Talente der Jahrgänge 1990/91 auf die U19-Weltmeisterschaft vor, die vom 20. bis zum 31. Juli in Tunesien stattfindet. Die gemeinsame Arbeit wird jedoch erst mit Leistungsdiagnostik im Mai und einem Athletiklehrgang im Juni fortgesetzt. „Wir gehen mit positiver Grundstimmung in diese längere Pause“, sagt Armbruster. „Auf der Leistung des Turniers in Polen können wir sehr gut aufbauen.“ Die nächsten Spiele bestreitet der Europameister Ende Juni in Frankreich bei einem weiteren Vier-Länder-Turnier gegen den dortigen Gastgeber sowie Tunesien und die Schweiz.
Gegen Polen musste das DHB-Team, das wieder mit Max Schubert (Pferdekuss) antreten konnte, anfangs einige Schwierigkeiten überwinden: Den Versuch, mit einer 5:1-Formation abzuwehren, beendete Armbruster bereits nach wenigen Minuten. Den zwischenzeitlichen Drei-Tore-Rückstand arbeitete die Mannschaft noch vor der Pause auf. Nach dem Seitenwechsel gelang es wieder, mit einer guten Abwehr einen deutlichen Vorsprung herauszuspielen. Armbruster: „Die Performance in der zweiten Halbzeit war mit nur kleinen Schwächen wirklich gut.“ Die Stammkräfte der Auswahl haben gezeigt, dass sie sich weiter positiv entwickeln. Aufgrund einer Ausfälle und Absagen konnten sich auch einige neue Spieler wie Philipp Barsties auf internationalem Parkett bewähren. „Das Turnier wird ein Ansporn für sie gewesen sein, sich weiter anzubieten“, sagt Armbruster.
Deutschland – Polen 39:34 (21:20)
Deutschland: Hammerschmidt, Schomburg; Becker (3), Sellin (8), Sommer, Eisenkrätzer (2), Schliedermann, Barsties (1), Meschke (3), Schubert (2), Keinath, Hornke (2), König (6), Pekeler (11)

Bericht DHB Homepage:
Ein richtungweisendes Turnier im Hinblick auf die Weltmeisterschaft in Tunesien im Juli absolviert die deutsche A-Jugend-Nationalmannschaft (Jahrgang 1990/91) vom 18. bis 22. März in Danzig/Polen. „Wir werden bei dieser Maßnahme dem einen oder anderen Spieler die Möglichkeit geben, sich noch einmal auf internationaler Ebene zu präsentieren. Aber das Gros der Mannschaft, die zur WM fahren wird, steht und wird sich aus dem erfolgreichen EM-Team rekrutieren“, sagt der DHB-Trainer Christof Armbruster. So stehen mit Marvin Sommer und Philipp Barsties zwei Spieler des 1. VfL Potsdam auf dem Prüfstein, die beide noch dem jüngeren Jahrgang angehören. „Mit dieser Einladung werden Spieler und Verein für ihre gute Arbeit belohnt“, erklärt Klaus-Dieter Petersen, im DHB für den männlichen Nachwuchs zuständig. Bei diesem Turnier trifft das Team des Europameisters am 19. März auf Frankreich, am 20. März auf Russland und am 21. März auf Gastgeber Polen. „Frankreich zählt immer zu den Spitzenteams und ist der Gegner, auf den wir am häufigsten treffen und mit dem wir immer mächtig zu kämpfen haben. Die Russen konnten bei der EM wegen Probleme mit der Disziplin nicht überzeugen, das wird ihnen aber nicht noch einmal widerfahren. Und Polen, das beim Turnier in Merzig noch enttäuschte, wird sich vor heimischer Kulisse sicher zu steigern wissen“, weiß Christof Armbruster.
Das deutsche Aufgebot: Maximilian Bender (SG Kronau/Östringen), Oliver Krechel (SC Magdeburg); Marvin Sommer (1. VfL Potsdam), Maximilian Schubert (TSG Groß-Biberau), Steffen Fäth (Rhein-Neckar Löwen), Tom Wetzel (Bramstedter TS), Felix König (JSG / HBW Balingen Weilstetten), Marcel Schliedermann (TV Neuhausen/Erms), Philipp Barsties (1. VfL Potsdam), Christoph Steinert (SC Magdeburg), Frank Grohmann (SC Magdeburg), Tim Hornke (TSV Anderten), Johannes Sellin (Füchse Berlin), Hendrik Pekeler (TSV Altenholz), Alexander Becker (SG Kronau/Östringen), Benjamin Meschke (SC Magdeburg)
Reserve: Fabian Schomburg (HSG Wetzlar), Nils Dressrüsse (GWD Minden), Markus Hammerschmidt (VfL Gummersbach), Niklas Ruß (SG Kronau/Östringen), Markus Fuchs (TSV GWD Minden), Jochen Geppert (HR Ortenau), Andreas Schröder (HSC Bad Neustadt), Michel Abt (SG Kronau/Östringen), David Hansen (HSG Düsseldorf), Jonathan Eisenkrätzer (VfL Gummersbach), Cornelius Maas (TV Kirchzell), Philipp Keinath (TV 1893 Neuhausen/Erms)
Offizielle: Christoph Armbruster (DHB-Trainer), Peter Petersen (Betreuer), Christoph Dreckmann (Sportwissenschaftler), Olav Gerlach (Physiotherapeut)

Souveräner Sieg der deutschen A-Jugend-Nationalmannschaft bei Turnier in Merzig
Die deutsche A-Jugend-Nationalmannschaft gewann das internationale Turnier in Merzig ungeschlagen!
Der souveräne Sieger des internationalen Top-Turniers für A-Jugend-Nationalmannschaften, dem Victor’s Cup in Merzig, heißt im Jahr 2008 Deutschland. Ungeschlagen setzte sich das Team des Trainer-Duos Klaus-Dieter Petersen und Christof Armbruster bei diesem Turnier, an dem sieben Nationalmannschaften der Jahrgänge 1990/91 und die Auswahl des HV Saar teilnahmen, durch. Bei bester Stimmung auf den Rängen startete die DHB-Auswahl in die dreitägige Veranstaltung, die vom HSV Merzig-Hilbringen glänzend organisiert wurde, zunächst mit einem 31:23 über Tschechien. Am zweiten Spieltag folgten ein 30:19 über die Schweiz und ein 38:13 über Polen. Im Halbfinale fuhr das junge deutsche Team einen beeindruckenden 38:19-Erfolg über Frankreich ein. Auch Finnland, der Endspielgegner am Montag, war beim 24:39 ohne jede Chance. „Die Grundlage dieser Erfolgsserie legte die Mannschaft in der 6:0-Abwehr, die wir bei diesem Turnier erstmals durchgängig praktiziert haben“, sagte Klaus-Dieter Petersen. „Es war beeindruckend, wie sicher und mit welcher Ruhe die Spieler in diesem Alter die gesetzten Vorgaben in der für uns neuen Deckungsvariante erfüllten.“ Auch alle drei eingesetzten Torhüter kassierten ein Sonderlob des 340-fachen Ex-Nationalspielers. Im Angriff zeigte die DHB-Mannschaft, dass sie mit ihren taktischen Angriffshandlungen in der Lage ist, jede Abwehr auszuspielen. „Da wir auch von der Athletik her sehr kompakt aufgetreten sind, waren wir hier in Merzig nicht zu schlagen“, freute sich „Pitti“ Petersen über den gelungenen Jahresabschluss. „Nach unserem EM-Sieg stehen wir nun als Gejagte im Blickfeld der anderen Nationen. Diese neue Situation haben die Spieler sehr gut angenommen und begriffen, dass sie weiterhin ihr Leistungsvermögen zu 100 Prozent ausschöpfen müssen, um die Gegner zu bezwingen. Für die Entwicklung einiger unserer Akteure erweist es sich als sehr fördernd, dass sie die Chance haben, sich bereits im Männer-Bereich und vornehmlich in Mannschaften der 2. Liga durchzusetzen.“ Erwähnenswert in den Augen von Klaus-Dieter Petersen ist auch die Tatsache, dass zum Kreis der 12 bis 13 Spieler, die beim Gewinn des EM-Titels dabei waren, weitere drei oder vier starke Kräfte hinzugefunden haben. So wurde der deutsche Rechtsaußen Johannes Sellin von den Füchsen Berlin zum besten Spieler des Turniers gewählt. Als interessierte Beobachter des Victor’s Cup fanden sich auch DHB-Jugendkoordinator Wolfgang Sommerfeld und DHB-Nachwuchstrainer Martin Heuberger in Merzig ein. „Beeindruckend, wie diese deutsche Mannschaft hier aufgetreten ist. Hinter einer engagierten Abwehr vermochten alle drei Torhüter zu glänzen und im Positionsangriff zeigte das Team schon eine reife Spielanlage. Die Mannschaft ist in den letzten Monaten zu einer festen Einheit zusammengewachsen und nahm eine außerordentliche gute Entwicklung“, lobte Martin Heuberger.
Die Ergebnisse: 1. Spieltag: Schweiz – Polen 31:25, Weißrussland – Finnland 22:28, Deutschland – Tschechien 31:23, HVS – Frankreich 20:32 2. Spieltag: Schweiz – Tschechien 31:24, HVS- Finnland 23:26, Tschechien - Polen 22:23, Frankreich - Weißrussland 28:22, Deutschland - Schweiz 30:19, Finnland - Frankreich 28:25, Deutschland - Polen 38:13, HVS - Weißrussland 18:25 3. Spieltag: Polen - HVS 32:26, Tschechien - Weißrussland 25:30, Deutschland - Frankreich 38:19, Schweiz - Finnland 30:32 nach Verlängerung. Platz 7: HVS - Tschechien 33:35, Platz 5: Polen - Weißrussland 41:39 nach 7-Meterwerfen. Platz 3: Frankreich - Schweiz 41:39 nach 7-m-Werfen. Platz 1: Deutschland - Finnland 39: 24.
Die deutsche Mannschaft: Maximilian Bender (SG Kronau/Östringen), Nils Dressrüsse (GWD Minden), Markus Hammerschmidt (VfL Gummersbach); Niklas Ruß (SG Kronau/Östringen, 9), Marcel Schliedermann (TV Neuhausen/Erms, 10), Steffen Fäth (Rhein-Neckar Löwen, 22), Hendrik Pekeler (TSV Altenholz, 20), Andreas Schröder (HSC Bad Neustadt, 18), David Hansen (HSG Düsseldorf, 7), Jochen Geppert (HR Ortenau, 20), Felix König (HBW Balingen Weilstetten, 9), Rene Drechsler (Wilhelmshavener HV, 7), Christoph Steinert (SC Magdeburg, 6), Tim Hornke (TSV Anderten, 13), Johannes Sellin (Füchse Berlin, 16), Alexander Becker (SG Kronau/Östringen, 13), Tim Kreft (THW Kiel, 6) Offizielle: Klaus-Dieter Petersen (DHB-Trainer), Christof Armbruster (DHB-Trainer), Dirk Mathis (Trainer), Karsten Görsdorf (Sportwissenschaftler), Christoph Dreckmann (Physiotherapeut)

Starke Konkurrenz für Europameister Deutschland bei Topturnier in Merzig
Zum ersten Mal geht es kurz nach Weihnachten in Merzig um den Victor’s Cup. Dennoch hat dieses , internationale Jugendturnier im Saarland, das früher hela-Cup hieß, nichts von seiner Attraktivität eingebüßt. Mit Europameister Deutschland, Tschechien, der Schweiz und Polen in Gruppe I und Frankreich, Finnland, Island und der Verbandsauswahl des HV Saar ist es einmal mehr gelungen, internationale Spitzenteams der Jahrgänge 1990/91 zusammenzustellen. “Vorjahressieger Frankreich und der letztjährige Zweite Island sind meine Favoriten. Aber als Europameister gibt es bei einem Turnier im eigenen Land sicher kein anderes Ziel als den Turniersieg”, sagt A-Jugendtrainer Klaus-Dieter Petersen. So nominierte der 340fache Ex-Nationalspieler im Gros jene Spieler, die im Sommer den EM-Titel errangen. “Wir müssen uns mit Blick auf die WM im nächsten Jahr in Tunesien weiter verbessern und unseren Leistungsstand auf ein höheres Niveau heben”, fordert “Pitti”. Wurde bei der EM meist mit einer 3:2:1-Deckung agiert, möchte der Trainer nunmehr die 6:0-Abwehrformation voranbringen. “Um international weiter ganz oben mitmischen zu können, müssen wir zwei Deckungsvarianten beherrschen.”
Am Freitag, den 26. Dezember, versammeln sich die Spieler in der Hermann-Neuberger-Sportschule in Saarbrücken. Am Abend steht wie üblich ein Spiel gegen die HSG Nordsaar in Marpingen auf dem Plan. Am ersten Turniertag, dem 27. Dezember, trifft die deutsche Nationalmannschaft in Merzig um 18.10 Uhr auf Tschechien, die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr. Am 28. Dezember beginnt der zweite Turniertag um 10.30 Uhr. Die DHB-Auswahl tritt um 15.10 Uhr zunächst auf die Schweiz, um 17.30 Uhr auf Polen. Die Spielzeit beträgt 2 x 20 Minuten. Am 29. Dezember werden ab 9.10 Uhr die Platzierungs- und Finalspiele ausgetragen. Das Endspiel steigt um 20 Uhr. “Ich hoffe doch sehr, dass wir dann dabei sind”, meinte Klaus-Dieter Petersen.
Das deutsche Aufgebot: Maximilian Bender (SG Kronau/Östringen), Nils Dressrüsse (GWD Minden), Markus Hammerschmidt (VfL Gummersbach); Niklas Ruß (SG Kronau/Östringen), Marcel Schliedermann (TV Neuhausen/Erms), Steffen Fäth (Rhein-Neckar Löwen), Hendrik Pekeler (TSV Altenholz), Andreas Schröder (HSC Bad Neustadt), David Hansen (HSG Düsseldorf), Jochen Geppert (HR Ortenau), Felix König (HBW Balingen Weilstetten), Rene Drechsler (Wilhelmshavener HV), Christoph Steinert (SC Magdeburg), Tim Hornke (TSV Anderten), Johannes Sellin (Füchse Berlin), Alexander Becker (SG Kronau/Östringen), Michel Abt (SG Kronau/Östringen) Reserve: Fabian Schomburg (MT Melsungen), Maximilian Schubert (TSG Groß-Biberau), Marvin Sommer (1. VfL Potsdam), Markus Fuchs (TSV GWD Minden), Tom Wetzel (Bramstedter TS), Jonathan Eisenkrätzer (VfL Gummersbach), Cornelius Maas (TV Kirchzell), Frank Grohmann (SC Magdeburg), Philipp Keinath (TV 1893 Neuhausen/Erms) Offizielle: Klaus-Dieter Petersen (DHB-Trainer), Christof Armbruster (DHB-Trainer), Dirk Mathis (Trainer), Karsten Görsdorf (Sportwissenschaftler), Christoph Dreckmann (Sportwissenschaftler)

Pressebericht: Deutscher Handballbund
Deutsche A-Jugend erreicht EM-Halbfinale
War der Turm in der deutschen Abwehr: Alex Becker
Eine Medaille ist zum Greifen nah. Mit einem 24:23-Sieg in der Hauptrunde gegen Spanien bleibt die deutsche A-Jugend-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft in der Tschechischen Republik auch weiterhin ungeschlagen und spielt nun am Freitag im Halbfinale gegen Island.
In der ersten Halbzeit sah es für das deutsche Team zunächst nicht gut aus. Schnell geriet man mit 3:8 in Rückstand. Vor allem die bislang so gut funktionierende 3:2:1-Deckung fand nicht ins Spiel. „Wir haben Anfangs in der Defensive nicht die richtige Einstellung gefunden“, kritisiert DHB-Trainer Christoph Armbruster. Trotzdem gelang es den Deutschen den Rückstand bis zur Halbzeit auf zwei Tore zu minimieren (10-12), auch deshalb, weil das Trainer-Duos Armbruster und Klaus-Dieter Petersen gegen Ende der ersten Hälfte auf eine 6:0-Abwehr umstellten. „Von da an“, sagt Armbruster, „lief es wesentlich besser.“ Einen großen Verdienst daran hatten die beiden Jüngsten im Team, Alex Becker und Henning Pekeler, die fortan im Mittelblock eine hervorragende Leistung boten.
In der zweiten Hälfte nahm das DHB-Team, das nun mit Max Bender einen ganz starken Rückhalt im Tor hatte und wieder durch mannschaftliche Geschlossenheit überzeugte, das Heft in die Hand und erspielte sich in bis zur 51. Minute einen Drei-Tore-Vorsprung (23:20). Aber Spanien gab nicht auf, kämpfte sich zurück ins Match und erzielte in der 58. Minute den 23:23-Ausgleich. Kurz darauf war es Tim Hornke, der den Siegtreffer für das DHB-Team erzielte. „Es war ein enges Spiel“, bilanzierte Armbruster, „aber trotzdem haben wir am Ende verdient gewonnen, weil wir in der zweiten Hälfte dominanter als die Spanier waren.“
Im Halbfinale geht es nun am Freitag gegen Island und Starspieler Aron Palmarsson, der bereits einen Vorvertrag beim TBV Lemgo unterschrieben hat. „Palmarsson ist der wohl dominanteste Spieler des Turniers“, sagt Armbruster. „Dafür haben wir aber mehr Möglichkeiten auf hohem Niveau zu wechseln als die Isländer.“ Die Skandinavier überzeugen vor allem durch ihre Siegermentalität. Doch darin will das deutsche Team dem Gegner nicht nachstehen. Das Versprechen des Trainers: „Im Halbfinale werden wir alles geben.“
Dresrusse, Bender; Pekeler (3), Abt, Becker (4), Schubert, Drechsler, Geppert (2), Fath (7), Steinert, Russ (3), Wetzel, Hornke (2), Konig (3)

Pressebericht: Deutscher Handballbund
Deutsche A-Jugend überzeugt gegen Kroatien
Hatten allen Grund zum Jubeln: die deutschen Fans
Die deutsche A-Jugend ist bei der Europameisterschaft in der Tschechischen Republik mit einem Sieg in die Hauptrunde gestartet. Gegen die Kroaten setzte sich das Team des Trainer-Duos Christoph Armbruster und Klaus-Dieter Petersen souverän mit 38:21 (19:9) durch.
Gegen die Kroaten stellte das DHB-Team die Weichen rasch auf Sieg und lag schon nach wenigen Minuten mit 6:1 in Führung, die zu keinem Zeitpunkt in Gefahr geriet. Vor allem gegen die kompakte deutsche Abwehr, die vor dem glänzend aufgelegten Torhüter Max Bender stand, fanden die Spieler vom Balkan kein Rezept. Im Angriff nutzten der elfmalige Torschütze Steffen Fath, der später in Manndeckung genommen wurde, und seine Mannschaftkameraden konsequent ihre Chancen, gerade das Gegenstoßspiel führte immer wieder zum Erfolg. „Die Jungs haben ein beeindruckendes Spiel hingelegt“, lobte Trainer Armbruster. „Sie sind sehr konzentriert und engagiert zur Sache gegangen.“ Die bisherigen Leistungen, fügte er lachend an, seien schon fast beängstigend gut gewesen.
Armbruster wird allerdings dafür sorgen, dass trotz des hohen Sieges keiner im Team abhebt. „Morgen steht gegen Spanien ein Endspiel ums Weiterkommen an“, sagte der Coach. „Wenn wir da verlieren, war alles andere umsonst.“ Die Spanier sind vor allem dann gefährlich, wenn es Mann gegen Mann geht. „Darin sind sie stark“, sagte Armbruster. „Aber wenn wir unsere Stärken ausspielen und die Deckung weiterhin so gut steht, haben wir gute Chancen aufs Halbfinale.“
Dresrusse, Bender; Pekeler (2), Abt (1), Becker (3), Schubert, Drechsler (2), Geppert (4), Fath (11/1), Steinert (1), Russ (5), Wetzel, Hornke (4), Konig (5)

Pressebericht: Deutscher Handballbund
Deutsche A-Jugend mit überzeugendem Erfolg über Russland
Die deutsche A-Jugend bleibt bei der Europameisterschaft in der Tschechischen Republik auch im dritten Spiel ungeschlagen. Gegen die russische Auswahl gelang dem DHB-Team ein überzeugender 36:22-Erfolg. Damit beenden die Jungs des Trainer-Duos Klaus-Dieter Petersen und Christoph Armbruster die Vorgruppe D vor den punktgleichen Schweden aufgrund des besseren Torverhältnisses auf dem ersten Platz.
Gegen die Russen erwischte das deutsche Team von Beginn an den besseren Start und konnte sich rasch absetzen. Vor allem die 3:2:1-Deckung machte den Osteuropäern zu schaffen. „Wir haben taktisch sehr clever und abgebrüht gespielt“, fand Trainer Petersen lobende Worte. „Wir haben eine geschlossene Mannschaftleistung gezeigt, in der Deckung sicher gestanden und sind mit der 5:1-Abwehr der Russen gut klar gekommen.“ Zur Halbzeit stand es 18:9.
Die spielerischen Vorteile der Deutschen versuchten die Russen vor allem mit Härte auszugleichen. Gleich vier russische Spieler erhielten die Rote Karte – nicht etwa nach der dritten Zeitstrafe, sondern wegen groben Foulspiels. „Meine Mannschaft hat sich von dem harten Spiel des Gegners aber nicht aus dem Rhythmus bringen lassen, sondern trotzdem ganz cool weitergespielt“, sagte Petersen. „Das hat mir imponiert.“ Sicher auch ein Verdienst der letzten Wochen, als man hart trainiert und sich auf die EM mental vorbereitet hat. „In dieser Phase haben die Jungs auch gelernt, Männerhandball zu spielen“, sagte Petersen, „und noch einmal verinnerlicht, dass man persönliche Eitelkeiten zur Seite schieben und immer als Team auftreten muss.“
Morgen darf die Mannschaft den Ruhetag genießen, am Dienstag steht in der Hauptrunde das Spiel gegen Kroatien an. „Wir werden mit dem gleichen Elan und derselben Motivation zur Sache gehen wie bisher auch“, verspricht Petersen. Bislang eine Mischung, die bei der EM für das deutsche Team durchaus erfolgsversprechend scheint.
Dresrusse, Bender; Pekeler, Abt (6), Becker, Schubert (3) Drechsler (2), Geppert (5/1), Fath (5), Steinert (5), Russ (5), Schliederman (2), Wetzel (3/1), Hornke
Von: svg

Pressebericht: Deutscher Handballbund
Deutsche A-Jugend siegt deutlich gegen Bosnien
Deutschlicher Sieger mit der deutschen Mannschaft gegen Bosnien & Herzegowina: Tim Hornke
Die deutsche A-Jugend-Nationalmannschaft hat bei der Europameisterschaft in der Tschechischen Republik im zweiten Vorrundenspiel den ersten Sieg eingefahren. Einen Tag nach dem 27:27-Remis gegen die Schweden besiegte das deutsche Team den Gegner aus Bosnien und Herzegowina deutlich mit 37:19.
Nach fünf Minuten führte die Mannschaft der Trainer Christoph Armbruster und Klaus-Dieter Petersen bereits mit 4:0. Ein Vorsprung, der schnell die nötige Sicherheit verlieh. Vor allem in der Defensive überzeugten die Deutschen, Torhüter Bender ragte heraus. Lediglich im Angriff ging das DHB-Team zeitweise etwas leichtfährtig mit seinen Chancen um, was auch an einer tollen Leistung des bosnischen Torhüters Benjamin Buric lag.
Trotzdem zeigte sich DHB-Coach Armbruster zufrieden: "Es war diesmal leichter für uns als gegen die Schweden. Wir haben vor allem gewonnen, weil wir die bessere Abwehr hatten und das schneller Spiel bieten konnten." Auch der bosnische Trainer Alexander Dugic erkannte die Überlegenheit des Gegners an: "Das war für uns heute eine wichtige Erfahrung. Aber Chancen hatten wir keine zu gewinnen. Körperlich und spielerisch war uns Deutschland überlegen."
Dresrusse, Bender; Pekeler (3), Becker (3), Schubert (2), Grothe, Drechsler (2), Geppert (4/1), Fath (7), Steinert (7), Russ (2), Schliederman , Wetzel T. (5), Hornke (2/1)
Von: svg

Pressebericht: Deutscher Handballbund
Deutsche A-Jugend startet mit Remis in die EM
War im ersten EM-Spiel ein starker Rückhalt: Torhüter Nils Dresrüsse
Mit einem furiosen Schlussspurt sicherten sich die deutschen A-Junioren in ihrem ersten EM-Spiel gegen Schweden ein 27:27-Remis und bewahrten sich damit eine gute Ausgangslage für das Turnier.
Das Team der DHB Trainer Klaus-Dieter Petersen und Christoph Armbruster erwischte gegen die Skandinavier den besseren Start, die Nordeuropäer fanden aber zurück ins Spiel und gingen mit einer Ein-Tor-Führung in die Pause.
Nach dem Wechsel nahmen die Schweden das Heft in die Hand und spielten sich kontinuierlich einen Vorsprung heraus. Fünf Minuten vor Schluss sahen sie wie der sichere Sieger aus und führten zu diesem Zeitpunkt mit bereits 26:22. Als in der letzten Minute das 26:26 fiel, wären wohl alle im deutschen Lager mit der Ergebnis zufrieden gewesen. Aber es sollte noch dramatischer werden: Acht Sekunden vor dem Ende gelang Hendrik Pekeler vom THW Kiel sogar die deutsche Führung. Schweden aber schaffte in allerletzter Sekunde noch den Ausgleich. Besonders bitter: Es war ein Abpraller, der den Weg ins Tor fand.
„Wir sind toll ins Spiel zurückgekommen“, sagt DHB-Trainer Christoph Armbruster, „trotzdem sind wir etwas enttäuscht, dass wir die Führung so kurz vor dem Ende nicht verteidigen konnten. „ Das Spiel sei sehr dramatisch gewesen. „Beide Mannschaften haben tollen Handball gezeigt.
Dresrusse, Bender; Pekeler (2), Abt, Becker (3), Schubert M. (1), Grothe, Drechsler, Geppert (2), Fath (4), Steinert, Wetzel, Hornke (3/1), Konig (8)
Von: svg

Zwei Kantersiege der männlichen Jugend gegen Tschechien mit ungewöhnlichen Methoden
Zwei klare Siege heimste die männliche A-Jugend des DHB bei den Spielen gegen Tschechien in Dresden ein. Mit 43:28 (22:14) und 30:18 (18:8) ließen sie dem EM-Gastgeber nicht die Spur einer Chance. Dabei griff DHB-Trainer Klaus-Dieter Petersen in Dresden zu ungewöhnlichen Maßnahmen, um sein Team noch intensiver auf die Europameisterschaft vom 7. bis 18. August in Brünn vorzubereiten. Nach dem ersten Spiel in der Margon-Arena, in dem dem Angriff der DHB-Auswahl beeindruckende 43 Treffer gelangen, aber auch 28 Gegentore fielen, gab der 340fache Nationalspieler die Parole aus, man nehme das nächste Spiel gegen die Tschechen wie das dritte Turnierspiel bei der Europameisterschaft. Aus diesem Grund setzte er am Morgen des Spiels ein einstündiges Athletiktraining mit vielen Tempowechselläufen an. „Ich wollte die Konzentration der Spieler schärfen, und sehen, wie sie nach vorheriger Belastung reagieren“, erläutert der Trainer.
Mit dem Ergebnis war Petersen sehr zufrieden. Gestützt auf die Klassetorhüter Bender und Dressrüsse unterschritt das Team die Forderung ihrer Coaches, auch nach den Anstrengungen des Morgens nicht mehr als 26 Tore zuzulassen, deutlich. „Die Trainingsinhalte der letzen Tage, in der wir viel für die 6:0-Abwehr gearbeitet haben, wurden fast perfekt umgesetzt“, lobte Klaus-Dieter Petersen. Dabei hatte das Team mit einem echten Handikap auszukommen. Hendrik Pekeler vom Bramstedter TS musste wegen einer Daumenverletzung passen.
Für die nächste Maßnahme zieht das Trainer-Duo Petersen/Armbruster ab Donnerstag den gleichen Kader in Kronau zusammen. Dazu kommt dann nur noch Yannik Grothe (TuS Schutterwald) dazu. Bei diesem reinen Athletiklehrgang lässt „Pitti“ seine Spieler übrigens auf Feldbetten schlafen.
Die deutsche Mannschaft: Maximilian Bender (SG Kronau/Östringen), Nils Dressrüsse (GWD Minden); Alexander Becker (SG Kronau/Östringen, 6), Rene Drechsler (TSV Anderten, 2), Steffen Fäth (SG Wallau/Massenheim,14), Jochen Geppert (TuS Schutterwald, 4), Tim Hornke (TSV Anderten, 10), Felix König (HBW Balingen Weilstetten, 7), Niklas Ruß (SG Kronau/Östringen, 2), Maximilian Schubert (TuS Dotzheim, 8), Michel Abt (SG Kronau/Östringen, 3), Christoph Steinert (SC Magdeburg, 9), Tom Wetzel (Bramstedter TS, 5), Marcel Schliedermann (TV 1893 Neuhausen/Erms, 3)
Offizielle: Erika Petersen (Delegationsleiterin), Klaus-Dieter Petersen (DHB-Trainer), Christof Armbruster (DHB-Trainer), Olav Gerlach (Physiotherapeut)

Pressebericht: Deutscher Handballbund 15.05.2008
DHB-Team sichert sich nach 29:29 gegen Russland den ersten Platz ihrer EM-Qualifikationsgruppe
Ausgelassener Jubel in Moskau. – Foto: Michael Heuberger
Mission erfüllt: Mit einem 29:29 (16:21) gegen die starken Russen sicherte sich die deutsche A-Jugendnationalmannschaft den einen Punkt, den sie zum Erreichen des ersten Platzes beim Qualifikations-Turnier in der Nähe von Moskau benötigte. Mit 5:1 Punkten reisen die Schützlinge der DHB-Trainer Martin Heuberger und Christof Armbruster in dieser Nacht mit der Gewissheit zurück nach Deutschland, neben der Qualifikation für die EM-Endrunde auch die beste Ausgangslange für die Auslosung herausgeholt zu haben.
Die Russen machten es dem deutschen Team schwerer als erwartet, allerdings fand die DHB-Auswahl auch nicht so recht ins Spiel. Zu passiv in der Abwehr und mit wenig Druck im Angriff lagen die deutschen Farben schnell zurück und mussten nach zwanzig Minuten gar einen 13:19-Rückstand hinnehmen. Zur Halbzeit wurde ein 16:21 notiert. Aus der Kabine kamen die deutschen Spieler mit mehr Biss, kämpften sich alsbald auf 18:21 heran und schafften nach 45 Minuten erstmals den Ausgleich. Fortan legten die Gastgeber immer ein Tor vor, das von den DHB-Spielern mit viel Kampf aber jedes Mal prompt ausgeglichen wurde. Vor allem Nils Dressrüsse im Tor zeigte dabei eine Top-Leistung. So führten die Russen auch Sekunden vor Schluss mit 29:28. Der deutsche Angriff konnte nur mit einem Foulspiel gebremst werden, der folgerichtig mit einem Siebenmeter bestraft wurde. Der zweitliga-erfahrene Tim Hornke trat an und verwandelte sicher zum gerechten Endstand von 29:29.
„Wir haben alle Ziele, die wir uns vorgenommen hatten, erreicht“, bilanzierte DHB-Sportdirektor Peter Sichelschmidt. Hut ab vor den Jungs, die sich auch von einem großen Rückstand nicht haben nervös machen lassen. Wir haben hier in Moskaus unter Beweis gestellt, dass wir bei der Europameisterschaft im August zu den Mitfavoriten zu zählen sind.“
Christof Armbruster, der in seiner ersten offiziellen Mission die Mannschaft zusammen mit Martin Heuberger für den DHB betreute, meinte abschließend: „Das ist schon eine tolle Truppe. Wir freuen uns auf die EM.“
Deutschland: Nils Dressrüsse, Fabian Schomburg; Alexander Becker (1), Rene Drechsler (5), Steffen Fäth (5), Jochen Geppert (2/1), Frank Grohmann, Yannik Grothe, Tim Hornke (6/1), Felix König (3/1), Sebastian Maas, Maximilian Schubert (5), Hendrik Pekeler (2), Micha Tiemann

Pressebericht: Deutscher Handballbund 10.05.2008
DHB-A-Jugend feiert nach 48:17 über Mazedonien vorzeitig die EM-Qualifikation
Mit einem wahren Torfestival sicherte sich die deutsche A-Jugend-Nationalmannschaft bereits im zweiten Spiel des Qualifikations-Turniers in Moskau die Teilnahme an der Europameisterschaft 2008. Dabei besiegten die DHB-Youngsters die Mazedonier mit 48:17 (21:7). „Das war eine klare Sache. Bereits beim 8:1 nach nicht einmal zehn Minuten war die Frage nach dem späteren Sieger beantwortet. Das zweite Gegentor haben wir erst nach einer Viertelstunde kassiert“, berichtete Christof Armbruster, der zusammen mit DHB-Trainer Martin Heuberger das Team in Zvenigorod betreut.
In allen Belangen war der deutsche Nachwuchs dem Gegner überlegen: die Abwehr wartete mit der nötigen Aggressivität auf, ließ vor allen Dingen auf den Halbpositionen wenig zu und überrannte die Mazedonier mit schnellen Gegenstößen und einer gekonnt vorgetragenen zweiten Welle. „Herauszuheben ist, dass die Mannschaft von der ersten bis zur 60. Minute ihr Konzept konzentriert durchgezogen hat und der unbedingte Wille zum Sieg jederzeit zu spüren war“, so Christof Armbruster. Einen sicheren Rückhalt bildeten die beiden Torhüter Dressrüsse und Bender, der für den leicht am Fuß verletzten Schomburg zwischen den Pfosten stand. Auch die Disqualifikation nach drei Zwei-Minuten-Strafen für den Magdeburger Grohmann fiel nicht weiter ins Gewicht. Die umsichtigen Schiedsrichter Stark und Stefan aus Rumänien bestraften die aufkommende Härte bei den mazedonischen Spielern konsequent mit zwei roten Karten.
Morgen tritt das DHB-Team gegen Gastgeber Russland an, das im ersten Spiel die Mazedonier ebenfalls klar mit 40:29 geschlagen hatte. „Wir sind uns einig, dass wir hier nicht zu einem besseren Freundschaftsspiel antreten werden“, sagt DHB-Delegationsleiter Peter Sichelschmidt. „Immerhin entscheidet die Platzierung bei diesem Qualifikations-Turnier über die Einteilung bei der Auslosung für die EM-Endrunde in Tschechien. Mit einem Sieg oder gar einem Unentscheiden würden wir hier den ersten Platz belegen und dann einem besseren Lostopf zugeordnet. Aber die Russen müssen sich schon sehr anstrengen, wenn sie dieses ehrgeizige junge Team in die Knie zwingen wollen.“
Deutschland: Nils Dressrüsse, Maximilian Bender; Alexander Becker (3), Rene Drechsler (4), Steffen Fäth (7), Jochen Geppert (5/3), Frank Grohmann (2), Yannik Grothe (5), Tim Hornke (6), Felix König (6), Maximilian Schubert (7), Hendrik Pekeler, Niklas Ruß (1), Micha Tiemann (2)

Pressebericht: Deutscher Handballbund 10.05.2008
Einen gelungenen Auftakt feierte die deutsche A-Jugend-Nationalmannschaft bei der EM-Qualifikation in Zvenigorod in der Nähe von Moskau. Gegen Litauen gab es für das junge deutsche Team ein nie gefährdetes 37:22 (19:11). Vor 300 Zuschauern lagen die Litauer nur bis zum 2:0 in Führung. Dann übernahm das Team des Trainerduos Martin Heuberger/Christof Armbruster die Initiative. „Eigentlich war es ein Start-Ziel-Sieg. Wir haben das Geschehen klar dominiert“, meinte Christof Armbruster. Im Angriff zeigten sich die deutschen Spieler hoch überlegen. Lediglich in der Abwehr gab es die ein oder andere Unachtsamkeit zu bemängeln. Armbruster: „Da fehlte es manchmal an der nötigen Grundaggressivität. Dadurch standen wir oft falsch zum Gegenspieler.“ Doch eine geschlossene Mannschaftsleistung brachte die ersten beiden Punkte sicher unter Dach und Fach.
Morgen trifft das DHB-Team auf Mazedonien und am Sonntag auf Gastgeber Russland. Die beiden besten Teams dieser Qualifikationsgruppe fahren im August zur Europameisterschaft nach Tschechien.
Deutschland: Nils Dressrüsse, Fabian Schomburg; Alexander Becker (3), Rene Drechsler (4), Steffen Fäth (6), Jochen Geppert (4/3), Frank Grohmann (1), Yannik Grothe (3), Tim Hornke (4), Felix König (3), Sebastian Maas (4), Hendrik Pekeler, Niklas Ruß (3), Micha Tiemann (2)

Pressebericht: Deutscher Handballbund 15.04.2008
Zwei Länderspiele gegen Polen als letzte Vorbereitung der männlichen A-Jugend für die EM-Qualifikation in Moskau
Ende des Monats wird es ernst für die männliche A-Jugend (Jahrgang 1990/91) des DHB. Vom 29. April bis 3. Mai 2008 trifft sich das Team in Glinde zum letzten Vorbereitungslehrgang für die EM-Qualifikation. Im Rahmen dieser Maßnahme werden am 1. Mai (voraussichtlich in Aschersleben) und am 2. Mai in der Sporthalle in Glinde zwei Länderspiele gegen Polen durchgeführt. „Da treffen wir auf eine Mannschaft, die mit unkonventionellen taktischen Mitteln versuchen wird, unser Konzept zu durchkreuzen“, weiß DHB-Trainer Christof Armbruster. Er wird zusammen mit DHB-Trainer Martin Heuberger den wegen seiner Tätigkeit als Trainer des Bundesligisten Wilhelmshavener HV verhinderten Klaus-Dieter Petersen vertreten. Am 6. und 7. Mai versammeln sich die DHB-Youngster dann in der Landessportschule Hessen in Frankfurt, bevor dann am 8. Mai um 8.20 Uhr der Flug nach Moskau startet. In der russischen Metropole steht dem deutschen Team am 9. Mai um 16 Uhr die Mannschaft von Litauen gegenüber, am 10. Mai geht es wiederum um 16 Uhr gegen Mazedonien und am 11. Mai ist um 18 Uhr Gastgeber Russland der Gegner. Die zwei besten Nationen qualifizieren sich für die Europameisterschafts-Endrunde vom 8. bis 17. August in Tschechien. „Die Russen dürften traditionell unser stärkster Widersacher sein“, vermutet Christof Armbruster. „Die Litauer treten körperlich sehr massiv auf, während die Mazedonier als typische Mannschaft vom Balkan über eine Menge individuell starker Spieler verfügen.“ Den deutschen Spielern attestiert der Trainer, dass sie vor allem auf athletischem Gebiet aufgeholt haben: „Wir verfügen über eine sehr gute Mischung aus robusten und spielstarken Akteuren.“ Im Angriff teilen sich Jochen Geppert vom TuS Schutterwald und Felix König vom HBW Balingen Weilstetten die Rolle des Spielmachers, als weitere Aktivposten gelten Steffen Fäth (SG Wallau-Massenheim) und Tim Hornke (TSV Anderten), die es in der 2. Liga zu regelmäßigen Einsatzzeiten bringen. „Unser festes Ziel muss es sein, einen der beiden ersten Plätze dieser Qualifikationsgruppe zu belegen“, sagt Christof Armbruster. „Ich bin zuversichtlich, dass wir den Sprung zur EM schaffen werden.“
Das deutsche Aufgebot: Maximilian Bender (SG Kronau/Östringen), Nils Dressrüsse (GWD Minden), Fabian Schomburg (MT Melsungen); Alexander Becker (SG Kronau/Östringen), Rene Drechsler (TSV Anderten), Steffen Fäth (SG Wallau-Massenheim), Jochen Geppert (TuS Schutterwald), Frank Grohmann (SC Magdeburg), Yannik Grothe (TuS Schutterwald), Tim Hornke (TSV Anderten), Felix König (HBW Balingen Weilstetten), Sebastian Maas (SC Magdeburg), Hendrik Pekeler (Bramstedter TS), Niklas Ruß (SG Kronau/Östringen), Maximilian Schubert (TuS Dotzheim), Micha Tiemann (TV 1893 Neuhausen/Erms) Reserve: Markus Hammerschmidt (VfL Gummersbach), Benedikt Brielmeier (MTG Wangen), Hejck Karapethjan (HSG Coburg), Philipp Keinath (TV 1893 Neuhausen/Erms), Sven Maier (TV 1893 Neuhausen/Erms), Tom Wetzel (Bramstedter TS) Offizielle: Peter Sichelschmidt, (Delegationsleiter), Martin Heuberger (DHB-Trainer), Christof Armbruster (DHB-Trainer), Dr. Waldemar Mainka (Mannschaftsarzt), Uwe Otto (Physiotherapeut)
Von: CH

25.03.2008
DHB-A-Jugend mit Fäth und Geppert zum Turnier nach Innsbruck Mit dem stärksten Aufgebot kann DHB-Trainer Klaus-Dieter Petersen das Vier-Nationen-Turnier in Innsbruck angehen. Zeitgleich zum Turnier der A-Nationalmannschaften, an dem auch das Weltmeisterteam von Trainer Heiner Brand teilnimmt, veranstaltet der österreichische Handball-Verband auch ein Turnier für A-Jugend-Mannschaften. Dabei trifft die DHB-Auswahl am 20. März auf Tunesien (16 Uhr), am 21. März auf Österreich (16 Uhr) und Ostersamstag auf Finnland (12 Uhr). „Eigentlich hatte der österreichische Verband die gleiche Besetzung wie bei den A-Nationen, nämlich mit Tunesien, Österreich und Schweden angekündigt. Warum nun die Finnen dabei sind, wurde mir nicht mitgeteilt. Aber natürlich wären mir die stärkeren Schweden lieber gewesen, deren Mannschaft eine ganz andere Qualität aufweist“, bedauert der 340-fache Ex-Nationalspieler. Die Mannschaft aus Tunesien kennt Pitti aus dem Turnier im französischen Eaubonne: „Da erwartet uns ein eher exotischer Handballstil mit einer offensiven Deckungsvariante und einigen individuell sehr starken Einzelspielern. Die Österreicher werden mit einer genau gegenteiligen Taktik aufwarten. Sie spielen zumeist defensiv und verstehen es, in der Abwehr sehr robust anzupacken.“ Petersens Beste, Steffen Fäth von der SG Wallau-Massenheim und Jochen Geppert vom TuS Schutterwald, haben ihre Blessuren überstanden. „Wie bei Tim Hornke, der in der 2. Liga beim TSV Anderten spielt, gehen die Ausflüge in den Herrenbereich bei den Jugendlichen meist nicht ohne die ein oder andere Verletzung ab. Auch macht ihnen oft die höhere Belastung zu schaffen. Aber da müssen die Jungs durch, wenn sie etwas erreichen wollen“, weiß Klaus-Dieter Petersen. Vor dem Turnier in Innsbruck, das eine wichtige Vorbereitung für die EM-Qualifikation vom 9. bis 11. Mai in Russland darstellt, bestreiten die deutschen Youngster vom 17. März an in Herrsching ein dreitägiges Trainingslager, wo am Dienstag auch ein Spiel gegen den bayrischen A-Jugendmeister von 1995 vom TSV Herrsching auf dem Plan steht.
Das deutsche Aufgebot: Nils Dressrüsse (GWD Minden), Fabian Schomburg (Ahnatal); Alexander Becker (SG Kronau/Östringen), Renke Bitter (HSG Wilhelmshaven), Benedikt Briehlmeier (MTG Wangen), Rene Drechsler (TSV Anderten), Steffen Fäth (SG Wallau-Massenheim), Jochen Geppert (TuS Schutterwald), Frank Grohmann (SC Magdeburg), Tim Hornke (TSV Anderten), Felix König (HBW Balingen Weilstetten), Sven Maier (TV 1893 Neuhausen/Erms), Hendrik Pekeler (Bramstedter TS), Niklas Ruß (SG Kronau/Östringen), Maximilian Schubert (TuS Dotzheim), Micha Thiemann (TV 1893 Neuhausen/Erms) Reserve: Markus Hammerschmidt (VfL Gummersbach), Maximilian Bender (SG Kronau/Östringen), Jonathan Eisenkrätzer (VfL Gummersbach), Markus Fuchs (GWD Minden), Yannik Grothe (TUS Schutterwald), Philipp Keinath (TV 1893 Neuhausen/Erms), Sebastian Maas (SC Magdeburg), Cornelius Maas (TV Kirchzell), Tom Wetzel (Bramstedter TS), Kai Zimmermann (HSG Worms) Offizielle: Klaus-Dieter Petersen (DHB-Trainer), Carsten Klavehn (Landesauswahltrainer), Uwe Otto (Physiotherapeut), Roland Müller (Physiotherapeut), Karsten Görsdorf (Sportwissenschaftler), Christoph Dreckmann (Sportwissenschaftler)
Quelle: HP DHB

Bericht DHB
Männliche A-Jugend startet mit Kantersieg ins Innsbrucker 4-Nationen-Turnier Ohne große Mühen kam die A-Jugend-Nationalmannschaft des DHB zu einem 33:22 (14:11)-Erfolg über Tunesien. Dabei hieß es für die DHB-Youngster „Lernen von den Großen“, denn das Turnier im österreichischen Innsbruck läuft parallel zum Turnier der A-Nationalmannschaften, an dem auch die Weltmeister von Heiner Brand teilnehmen. Als nach 10 Spielminuten der Balinger Felix König das Spielgeschehen in die Hand nahm und mit drei Treffern hintereinander den ersten größeren Vorsprung herausschoss, wurden die Aktionen des DHB-Nachwuchses sicherer. Auch Fabian Schomburg im Tor und Jochen Geppert im Rückraum zählten zu den Aktivposten im Spiel. Dagegen konnte Steffen Fäth diesmal die Erwartungen nicht ganz erfüllen. „Das war aber nicht weiter tragisch“, analysierte DHB-Trainer Klaus-Dieter Petersen. „Da sind eben andere in die Bresche gesprungen. Unsere breite Bank hat sich bei diesem Spiel wieder einmal bewiesen. Startschwierigkeiten muss man einer jungen Mannschaft bei in ein solches Turnier immer zugestehen.“ Als Vorspiel vor dem Spiel der deutschen A-Mannschaft gegen Österreich treffen am Freitag auch die Jugendteams beider Nationen aufeinander. Der Nachwuchs der Gastgeber musste sich in der ersten Partie den Finnen mit 29:35 geschlagen geben.
Deutschland: Nils Dressrüsse (GWD Minden), Fabian Schomburg (Ahnatal); Alexander Becker (SG Kronau/Östringen/2), Renke Bitter (HSG Wilhelmshaven), Benedikt Briehlmeier (MTG Wangen/1), Rene Drechsler (TSV Anderten/1), Steffen Fäth (SG Wallau-Massenheim/1), Jochen Geppert (TuS Schutterwald/8/1), Tim Hornke (TSV Anderten/4), Felix König (HBW Balingen/9/2), Sven Meier (TV Neuhausen/Erms/1), Hendrik Pekeler (Bramstedter TS), Niklas Ruß (SG Kronau/Östringen/2), Maximilian Schubert (TuS Dotzheim/1), Micha Thiemann (TV Neuhausen/Erms/2)
Quelle: HP DHB
Bericht Handballword
Deutschland startet mit Sieg gegen Tunesien ins Innsbrucker Jugendturnier Im Vorprogramm des Innsbrucker Viernationenturniers treffen die männlichen Jugendmannschaften aus Österreich, Deutschland, Finnland und Tunesien aufeinander. Im ersten Spiel unterlagen die Österreicher den flüssiger agierenden Finnen mit 29:35 (15:17). Die Tunesier konnten anschließend den Deutschen nur gut zehn Minuten Paroli bieten. Das Team von Trainer Klaus-Dieter Petersen gewann deutlich mit 33:22 (14:11) und unterstrich seine Ambitionen auf den Turniersieg. Mehr als die Hälfte der deutschen Treffer steuerten dabei Felix König (9, Balingen) und Jochen Geppert (8, Schutterwald) bei. Den Auftakt zum Viernationenturnier im österreichischen Innsbruck machten die Jugend-Nationalmannschaften des Gastgebers und der Finnen. Die beiden Trainer durften dabei jeweils 16 Spieler aufbieten und konnten damit auch ausreichend Varianten testen. Trainer Janos Gyurka präsentierte dabei auf Seiten der Gastgeber das homogenere Team, insgesamt zwölf der 14 Feldspieler konnten sich auch in die Torschützenliste eintragen. Auf finnischer Seite standen dagegen die besseren Einzelspieler, allen voran Benny und Joacim Bromann mit jeweils acht Toren. Zum Ende des ersten Durchgangs lagen die Finnen bereits 17:15 in Führung, bevor sie besonders ab der 40. Minute sich mit mehreren erfolgreichen Einzelaktionen absetzten. Die Finnen entschieden das Duell gegen Österreich am Ende 35:29 für sich. Im zweiten Jugend-Spiel des heutigen Donnerstags trafen Tunesien und Deutschland aufeinander. Trotz aufmerksamer Abwehr mit Ballgewinnen konnten sich die Deutschen zunächst nicht absetzen, zu schlecht war die Wurfausbeute. "Am Anfang war es etwas holprig," ließ sich Trainer Klaus-Dieter Petersen davon noch nicht irritieren, "das ist bei einem Jugendspiel ganz normal." Nach dem 1:0 konnten die Nordafrikaner nur beim 7:6 nochmals in Führung gehen, bevor sich das Jugendteam des Weltmeisters auf 11:7 absetzte. "Sie haben sich dann gefangen und ein gutes Spiel gemacht" waren die Deutschen nach Ansicht ihres Trainers dann im Spiel angekommen. Bei den Tunesiern hatte sich bis dahin vor allem Torhüter Mohamed Sfar mit mehreren eindrucksvollen Paraden bewiesen. Der plötzliche Rückstand zwang dann den tunesischen Coach zur Auszeit, in deren Folge sich sein Team zwar wieder konzentrierter präsentierte, jedoch den Anschluss nicht mehr finden konnte. Nach dem 14:11-Pausenstand setzten sich die Deutschen danach schrittweise ab, Petersen lobte neben den erfolgreichsten Torschützen Felix König (9 Tore, HBW Balingen-Weilstetten) und Jochen Geppert (8 Tore, TuS Schutterwald) den Torhüter Fabian Schaumburg (Ahnatal). Auf den ersten 10-Tore-Rückstand beim 16:26 reagierte Tunesien nochmals mit einer Auszeit, konnten aber auch in der Folge nicht mehr aufschließen. Am Ende startete Deutschland mit einem 33:22-Sieg in das Turnier.
Österreich - Finnland 29:35 (15:17) Österreich: Musel, Bokesch; M. Hermann 9, Hechenblaikner 5, A. Hermann 3, Feichtinger 3, Gschandtner 2, Frühstück 2, Hatzl 2, Wölcher 1, Hribernig 1, Raschle 1, Fuger, Markota, Rigas, Negrin Finnland: Lindberg, Heinonen; B. Bromann 8, J. Bromann 8, Usvalahti 6, Rönnberg 6, Kivi 3, Sjöman 2, Kihlstedt 2, Weber, Koljonen, Thor, Arvekari, Nyström, Mattson, GenbergÖsterreich - Finnland 29:35 (15:17)
Deutschland - Tunesien 33:22 (14:11) Deutschland: Schomburg, Dresrüsse; König 9, Geppert 8, Hornke 4, Becker 2, Tiemann 2, Russ 2, Schliedermann 1, Meier 1, Brielmeier 1, Drechsler 1, Fäth 1, Schubert 1, Pekeler, Bitter Tunesien: Sfar, Belfikh, Khalifa; Meddeb 6, Nader 4, Jendoubi 3, Bouassah 3, Hachicha 2, Wael 2, Chouiref 1, Boughanmi 1, Aymen, Boubaker, Hmida, Souid, Mustapha

Bericht DHB:
Ungefährdeter Sieg der männlichen A-Jugend über Österreich – Gegen Finnland um Turniersieg Schon früh war die Frage nach dem Sieger des zweiten Spiels der männlichen A-Jugend des DHB beim 4-Nationen-Turnier in Innsbruck beantwortet. Gegen Österreich baute das Team von Klaus-Dieter Petersen über 7:1 und 10:3 den Vorsprung zur Halbzeit auf 19:12 aus. Spätestens fünf Minuten nach dem Wiederanpfiff beim Stand von 23:13 waren die letzen Hoffnungen der Gastgeber verraucht. Kurz vor Schluss wurde beim 33:20 der größte Vorsprung herausgespielt, am Ende freute sich der deutsche Nachwuchs über ein 36:24. „Wir konnten Einiges von dem umsetzen, was wir uns vorgenommen hatten“, lobte der Trainer. „Über eine sichere Abwehr konnten wir unser Gegenstoß- und Angriffsspiel aufziehen und von allen Positionen zum Erfolg gelangen.“ Am Samstag geht es in der Olympiaworld gegen Finnland um den Turniersieg. Der Nachwuchs der Finnen hatte nach dem Sieg über Österreich auch gegen Tunesien mit 32:30 (15:17) gewonnen.
Deutschland: Nils Dressrüsse (GWD Minden), Fabian Schomburg (Ahnatal); Alexander Becker (SG Kronau/Östringen), Renke Bitter (HSG Wilhelmshaven/1), Benedikt Briehlmeier (MTG Wangen/3), Rene Drechsler (TSV Anderten/1), Steffen Fäth (SG Wallau-Massenheim/9/1), Jochen Geppert (TuS Schutterwald/5/1), Tim Hornke (TSV Anderten/6), Felix König (HBW Balingen/2/1), Marcel Schliedermann (TV Neuhausen/Erms/1), Sven Meier (TV Neuhausen/Erms/1), Hendrik Pekeler (Bramstedter TS/3), Niklas Russ (SG Kronau/Östringen/2), Maximilian Schubert (TuS Dotzheim/2), Micha Thiemann (TV Neuhausen/Erms). (Von: CH)
Quelle: HP DHB
Bericht: Handball-World
Jugendmannschaften von Finnland und Deutschland sind siegreich Auch am zweiten Turniertag konnten die Jugendnationalmannschaften von Finnland und Deutschland ihre Spiele gewinnen. Finnland holte gegen Tunesien einen Rückstand auf und gewann am Ende 32:30 (15:17). Das deutsche Team hatte gegen die Österreicher beim 36:24 (19:12) wenig Mühe. Erfolgreichster Werfer war Steffen Fäth vom Süd-Zweitligisten SG Wallau/Massenheim. Am morgigen dritten Spieltag entscheidet sich damit der Turniersieg im direkten Duell zwischen Finnland und Schweden. Das erste Spiel des Tages bestritten die Jugend-Nationalmannschaften von Tunesien und Finnland. Die Tunesier unterlagen am Vortag den Deutschen, während sich Finnland spielerisch überzeugend gegen Österreich durchgesetzt hatte. Die Nordafrikaner konnten die erste Halbzeit mit 17:15 gewinnen und setzten sich nach Wiederanpfiff bis auf sechs Tore ab. Die Tunesier griffen im gesamten Spiel etwas zu beherzt zu und waren insgesamt 18 Minuten in Unterzahl. Das Blatt wendete sich allerdings Mitte der zweiten Halbzeit, als die Skandinavier zeigten, dass sie den längeren Atem haben. In der 56. Minute hatten die Skandinavier den Rückstand aufgeholt und konnten zum 30:30 ausgleichen. Mit einer aggressiven Abwehr verhinderten beide Teams den Rückstand, bevor Anton Ushvalati drei Minuten später mit einem Strafwurf der finnische Führungstreffer gelang. Noch einmal trafen die Finnen zum 32:30-Endstand, die Tunesier hatten fünf torlose Minuten den Sieg gekostet. Favorisiert gingen anschließend die Deutschen gegen Österreich ins Spiel und setzten sich mit fünf Toren in Folge zum 6:1 ab. Insgesamt zehn Tore gelang den Gästen bis zur 12. Minute. Dann hatte sich die österreichische Abwehr gefunden und schaffte es das Tempo aus dem deutschen Spiel zu nehmen. Dennoch konnte das österreichische Team die Mannschaft von Trainer Klaus-Dieter Persen zu keinem Zeitpunkt gefährden. Nach dem 12:19 zur Pause gelang den Österreichern nach Wiederanpfiff ein Treffer, bevor die Deutschen vier Tore in Reihe folgen liesen. Das 20:13 und 21:13 erzielte dabei Tim Hornke, der auf Rechtsaußen ein breites Spektrum an Wurfvarianten zeigte. Am Ende war er mit sechs Toren zweitbester deutscher Schütze hinter Steffen Fäth (9). 36:24 stand es am Ende für das deutsche Team, das morgen am letzten Spieltag gegen Finnland um den Turniersieg spielt. Den morgigen Gegner hat Klaus-Dieter Petersen allerdings nicht beobachtet. Ihm geht es beim Turnier in Innsbruck darum, dass sich die Mannschaft findet und er sein Aufgebot für die nächsten Qualifikationsspiele an Pfingsten auswählen kann. "Im Vergleich zu gestern war das Spiel heute eine weitere Leistungssteigerung," so Petersen, "Es war wichtig, dass wir einen weiteren Schritt machen." Insbesondere der Start ins Spiel hatte ihm gefallen: "Mit der 3:3-Abwehr haben wir uns viele Bälle in der Abwehr erkämpft und konnten vorne experementieren. Ich konnte der Stammformation viele Spielanteile geben." Ein weiterer Kandidat für die Stammformation ist auch Felix König. "Mit ihm haben wir einen zweiten guten Mittelmann, der auch ein Spiel leiten kann." freute sich Petersen über dessen Auftritt. Verbesserungsbedarf sieht er dagegen in der Abwehr: "Zum Schluss haben wir eine 6:0-Abwehr gespielt, damit kommen sie noch nicht so zurecht."
Tunesien - Finnland 30:32 (17:15)
Tunesien: Mohamed, Khalila; Bouassaha 8, Jallous 5, Marouane 4, Meddeb 4, Boughnami 3, Boubaker 3, Sofiane 2, Hamza 1, Hachicha, Ridene, Hmida, Souid, Khalil, Lahoul Finnland: Lindberg, Heinonen; B. Bromann 9, Rönnberg 6, Kivi 3, Kihlstedt 3, Usvalahti 3, J. Bromann 2, Sjöman 2, Koljonen 2, Thor 1, Arvekari 1, Weber, Nyström, Mattson, Genberg Schiedsrichter: Staudinger/Staudinger (Österreich) Zeitstrafen: 18:8 Minuten Siebenmeter: 4/6 - 5/6
Österreich - Deutschland 24:36 (12:19)
Österreich: Musel, Bokesch; A. Hermann 7, Hatzl 4, Frühstück 3, Feichtinger 3, Ramming 2, Fuger 1, Hribering 1, Hechenbleikner 1, Raschle 1, M. Hermann 1, Gschwandtner, Wölcher, Markota, Negrin
Deutschland: Schomburg, Dresrüsse; Fäth 9, Hornke 6, Geppert 5, Pekeler 3, Brielmeier 3, Russ 2, Schbert 2, König 2, Schliedermann 1, Meier 1, Bitter 1, Drechsler 1, Becker, Tiemann Schiedsrichter: Hintenaus/Schneider (Österreich) Zeitstrafen: 6:8 Minuten Siebenmeter: 5/5 - 3/3
Quelle: Handball-World

Bericht DHB:
Mit Sieg über Finnland sichert sich die männliche A-Jugend Turniersieg in Innsbruck Dritter Sieg im dritten Spiel – den A-Jugendlichen des DHB war der Turniersieg beim 4-Nationen-Tunrier in Innsbruck nicht zu nehmen. Nach den klaren Erfolgen über Tunesien und Österreich wurden auch die Finnen sicher mit 38:27 (16:10) besiegt. „So war das Turnier für uns nicht nur zahlenmäßig ein Erfolg. Die Mannschaft hat viel Selbstvertrauen für die EM-Qualifikation tanken können und sich auch taktisch weiterentwickelt“, sagt Klaus-Dieter Petersen, der 340fache Ex-Nationalspieler. Die Finnen, die ihr Angriffsspiel sehr langsam und kontrolliert aufziehen, vermochten es nicht, die DHB-Auswahl aus dem Konzept zu bringen. Die wurde von Jochen Geppert und Felix König bestens geführt und kam verstärkt über die Außen zum Ziel. Am Ende sprang ein nie gefährdeter Erfolg heraus. „Bei diesem Turnier trafen wir auf drei gleichwertige Gegner, die im Niveau etwas unter dem unsrigen anzusiedeln sind. Aber es war eine passende Vorbereitung auf die Quali“, meinte „Pitti“ Petersen, der Trainer. Vom 9. bis 11. Mai trifft das deutsche Team in Russland neben den Gastgebern noch auf Litauen und Mazedonien im Kampf um zwei Plätze bei der nächsten Europameisterschaft. Dort wird die Mannschaft wegen der Beschäftigung von Petersen als Trainer des Bundesligisten Wilhelmshavener HV von Christoph Armbruster und DHB-Juniorentrainer Martin Heuberger betreut. Vorher kommt die Mannschaft Ende April noch in Glinde zu einem Lehrgang zusammen, bei dem auch noch zwei Länderspiele gegen Polen in Magdeburg und Berlin auf dem Plan stehen.
Deutschland: Nils Dressrüsse (GWD Minden), Fabian Schomburg (Ahnatal); Alexander Becker (SG Kronau/Östringen/3), Renke Bitter (HSG Wilhelmshaven/5), Benedikt Briehlmeier (MTG Wangen), Rene Drechsler (TSV Anderten/3), Jochen Geppert (TuS Schutterwald/10), Tim Hornke (TSV Anderten/1), Felix König (HBW Balingen/5), Marcel Schliedermann (TV Neuhausen/Erms), Sven Meier (TV Neuhausen/Erms), Hendrik Pekeler (Bramstedter TS/3), Niklas Russ (SG Kronau/Östringen/4), Maximilian Schubert (TuS Dotzheim/3), Micha Thiemann (TV Neuhausen/Erms/1).
Im letzten Spiel des Turniers besiegte Tunesien die A-Jugend Östereichs mit 35:23 (17:9). Die Überlegenheit der deutschen Mannschaft schlägt sich auch in der Abschlusstabelle nieder, in der das DHB-Team als einziges ein positives Torverhältnis aufweist.
1. Deutschland 107:73 Tore 6:0 Punkte 2. Finnland 94:97 Tore 4:2 Punkte 3. Tunesien 87:88 Tore 2:4 Punkte 4. Österreich 76:106 Tore 0:6 Punkte
Bericht Handball-World:
Deutsche Jugend mit Innsbrucker Turniersieg Nachdem Finnland und Deutschland an den Vortagen jeweils gegen Tunesien und Gastgeber Österreich gewonnen hatten, bot das dritte Gruppenspiel ein echtes Turnierfinale. Mit einer stabilen Abwehr konnte das deutsche Auswahlteam über Tempogegenstöße zu einfachen Toren kommen. Bereits zur Halbzeit führte Deutschland 16:10, am Ende wurden die Finnen 38:27 geschlagen. Die Deutschen sicherten sich folglich mit drei Siegen und 106:74 Toren den Turniersieg. Der zweite Platz war den Finnen bereits nach dem zweiten Tag nicht mehr zu nehmen, im zweiten Gruppenspiel des Tages setzte sich Tunesien mit 35:23 gegen Österreich durch und erreichte damit den dritten Rang. Am letzten Tag des Innsbrucker Viernationenturniers bot der Spielplan den Zuschauern bereits um 12 Uhr das erste Finale. Im Turnier der Jugend-Nationalmannschaften trafen Deutschland und Finnland aufeinander, beide Teams hatten an den Vortagen gegen Österreich und Tunesien gewonnen. Während das deutsche Team bei beiden Spielen wenig Mühe hatte, überraschten die Finnen insbesondere gegen Tunesien, als sie einen deutlichen Rückstand noch in einen Sieg wandelten. Auffällig war hierbei insbesondere Benny Bromann. Hatte der deutsche Auswahltrainer Klaus-Dieter Petersen am Vortag noch betont, dass es ihm vorrangig um die Entwicklung der Mannschaft geht und er sich nicht konkret auf den Gegner einstellen werde. Auf das flüssige finnische Angriffsspiel und insbesondere Benny Bromann war die deutsche Auswahl dann auch vorbereitet. Mit einer kämpferischen und aggressiven Abwehr wurde den Finnen von Beginn an der Schneid abgekauft. Über Tempogegenstöße ging das Team dann auch von Beginn an in Führung und konnte den Vorsprung bis zur Pause auf 16:10 ausbauen. "Eigentlich hatten wir schon gerechnet, dass es schwerer wird. Die Finnen sind zwar etwas kleiner, dafür aber sehr viel agiler," war Jochen Geppert überrascht, wie einfach diese Führung gelang und sah das Rezept in der Abwehr, "Wir haben von Anfang an aggressiv gedeckt und kamen damit zu einfachen Toren." Etwas konkreter wurde noch Co-Trainer Carsten Klavehn: "Wir konnten Benny Bromann aus dem Spiel nehmen." Nur kurz kam bei den Finnen nach der Pause nochmals Hoffnung auf, als sie zum 14:17 verkürzen konnten. Dann aktivierte das deutsche Team wieder sein Rezept aus der ersten Halbzeit und profitierte von einer konzentrierten Abwehrleistung mit zahlreichen Ballgewinnen. Über 19:15 setzten sie sich auf 22:15 ab, Renke Bitter war es dann gegönnt in der 50. Minute mit seinem Treffer zum 31:21 die erste 10-Tore-Führung zu erzielen. Der finnische Trainer nutzte nun den deutlichen Rückstand um zu experimentieren. Für Torhüter Axel Lindberg brachte er Anton Ushvalahti als siebten Feldspieler und agierte mit Joacim Bromann und Robin Mattsson am Kreis. Ushvalahti erzielte dann auch das 31:22 und schaffte dennoch schnell genug den Wechsel mit Lindberg um ein schnelles Gegentor zu verhindern. Nach seinem Tor zum 32:23 gelang ihm dies aber nicht und Hendrik Pekeler traf direkt vom Anwurf. Noch zwei Mal spielte sich die selbe Szene ab, doch zunächst konnte Joacim Bromann den Anwurf in Richtung Tor blocken, bevor Pekeler den Anwurf auf Niklas Russ abspielte, der mit einem Heber ins leere Tor das 33:25 erzielte. Danach stellte der finnische Trainer die Versuche mit einem siebten Feldspieler ein und Deutschland konnte bis um Abpfiff noch auf 38:27 erhöhen. "Ich bin sehr zufrieden mit meinem ersten Turnier nach drei Monaten Verletzungspause." war Deutschlands bester Werfer Jochen Geppert, zehn Tore gegen Finnland und 23/1 Tore im Turnier, dann auch mit seiner persönlichen Leistung zufrieden.
Tunesien sichert sich mit 35:23 gegen Österreich Platz 3 Im Anschluss an das "Finale" zwischen Deutschland und Schweden trafen die beiden bislang sieglosen Mannschaften von Tunesien und Österreich aufeinander. "Die ersten Minuten sind entscheidend" versuchte Trainer Janos Gyurka das österreichische Team direkt vor dem Anwurf nochmals gut motiviert in das Spiel zu schicken. Den Gastgebern gelang dann auch der bessere Start und sie führten rund zehn Minuten lang. Dann übernahmen allerdings die physisch und spielerisch überlegenen Tunesiern die Regie und setzten sich bereits zur Pause mit 17:9 ab. Doch auch nach der Pause kamen die Österreicher wieder besser ins Spiel, nutzten eine doppelte Überzahl und verkürzten binnen fünf Minuten auf 13:18. Die Jugend des führenden afrikanischen Handballverbandes antwortete allerdings mit drei Toren in Folge und hatte beim 21:13 wieder den alten Vorsprung hergestellt. In der Folge war die österreichische Jugend-Auswahl nicht mehr in der Lage Gegenwehr zu leisten und unterlag am Ende deutlich 23:35. Ihren besten Torschützen hatten die Österreicher in Maximilian Hermann (9), der allerdings noch vom Tunesier Boughanmi (12) übertroffen wurde.
Deutschland - Finnland 38:27 (16:10) Deutschland: Schomburg, Dresrüsse; Geppert 10, König 5, Bitter 5, Russ 4, Pekeler 3, Becker 3, Drechsler 3, Schubert 3, Tiemann 1, Hornke 1, Schliedermann, Meier, Brielmeier Finnland: Lindberg, Heinonen; J. Bromann 6, Rönnberg 6, Ushvalahti 5, B. Bromann 4, Thor 3, Sjöman 1, Weber 1, Arvekari 1, Kivi, Koljonen, Kihlstedt, Nyström, Mattsson, Genberg Schiedsrichter: Piffath/Lang (Österreich) Zeitstrafen: 8:2 Minuten Siebenmeter: 5/7 - 2/3
Österreich - Tunesien 23:35 (9:17) Österreich: Musel, Bokesch; M. Hermann 9, Frühstück 4, Hechenblaikner 3, A. Hermann 2, Gschwandtner 1, Rigas 1, Raischle 1, Feichtinger 1, Negrin 1, Wölcher, Markota, Ramming, Hatzl Tunesien: Mohamed, Khalil, Khalifa; Boughanmi 12, Sofiane 5, Meddeb 5, Jallous 4, Hachicha 2, Boubaker 2, Bouassaha 2, Souid 2, Marouane, Hamza, Ridene, Hmida, Lahoul Schiedsrichter: Staudinger/Staudinger (Österreich) Zeitstrafen: 12:10 Minuten Rote Karte: Wael Jallous (42., Tunesien) Siebenmeter: 0/0 - 4/5
Quelle: Handball-World

Fantastische Leistung von Felix König
Eine fantastische Leistung hat der Balinger Felix König bei seinem ersten Spiel mit dem Adler auf der Brust gezeigt. Beim 27:23-Sieg der deutschen Jugend-Auswahl über die Schweiz erzielte er acht Tore. Das JSG-Talent stand bei seinem Debüt in der Anfangsformation, verteilte geschickt den Ball und trug viel zur deutlichen Führung in der Anfangsphase bei. Als er nach einiger Zeit herausgenommen wurde, lief nichts mehr zusammen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde der Neuling zum Matchwinner. Innerhalb von zehn Minuten gelangen ihm vier Treffer, nach einer Dreiviertelstunde warf. er seine Farben mit 20:19 in Führung. „Ich bin mit meiner Leistung zufrieden. Es war relativ einfach, weil die gesamte Mannschaft gut gespielt hat und mir die Trainer während des Lehrgangs geholfen haben", erzählt König.DILI

Schweiz U19 unterliegt Deutschland U19 mit 23:27
Kreuzbleiche, St. Gallen - Die Schweizer U19-Nationalmannschaft verliert gegen die Altersgenossen aus Deutschland mit 23:27 (13:14). Die Schweizer zeigten in dieser Partie eine sehr gute Leistung und im Tor der Eidgenossen spielte Marco Wyss mit einer überzeugenden Leistung. Nach der ersten Halbzeit stand es zwischen der Schweiz (U19) und Deutschland (U19) 13:14. Obschon das Team von Nationaltrainer Michael Suter nach zehn Minuten mit 3:8 im Rückstand lag, konnten die Schweizer die erste Halbzeit ausgeglichen gestalten. Im Tor der Schweizer sorgte Marco Wyss mit insgesamt acht Paraden dafür, dass die Deutschen ihren frühen Vorsprung nicht weiter ausbauen konnten. Bester Torschütze nach 30 Minuten war für die Schweiz Joel Kaufmann mit fünf Treffern. Auch in der zweiten Halbzeit war der Schweizer Torhüter, Marco Wyss, mit seinen Paraden der überragende Akteur auf dem Feld. Auf Seiten der Deutschen war es Felix König der innerhalb der ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit vier Treffer verbuchen konnte und damit eine 19:16-Führung für die Gäste herausspielte. Zweimal Joel Kaufmann und Christian Riechsteiner glichen aber für die Schweiz erneut zum 19:19 (46.) aus, bis erneut Felix König mit seinem achten und Tom Wetzel mit seinem ersten Treffer in Unterzahl die Deutschen in Führung brachten. Joel Kaufmann brachte mit zwei Treffern die Schweiz erneut mit 22:21 in Führung, bevor der Deutsche Philipp Keinath mit seinem ersten Treffer erneut ausgleichen konnte. Die Partie blieb bis zum Schluss ausgeglichen und die Gäste aus Deutschland setzten sich knapp mit 23:27 gegen die Schweiz durch. Bester Schweizer Torschütze war Joel Kaufmann mit insgesamt neun Treffern.
Telegramm: Schweiz U19 – Deutschland U19 23:27 (13:14) Kreuzbleiche, St. Gallen. -- 200 Zuschauer. -- SR Bernet/Wick (Sz). -- Torfolge: 0:1, 0:2, 1:2, 1:3, 1:4, 1:5, 2:5, 2:6, 3:6, 3:7; 3:8; 4:8; 5:8; 6:8; 7:8; 8:8; 8:9; 9:9; 9:10; 10:10; 11:10; 11:11; 12:11; 12:12; 12:13; 13:13; 13:14; 14:14; 14:15; 15:15; 15:16; 16:16; 16:17; 16:18; 16:19; 17:19; 18:19; 19:19; 19:20; 19:21; 20:21; 21:21; 22:21; 22:22; 22:23; 22:24; 23:24; 23:25; 23:26; 23:27; -- Strafen: Deutschland 5mal 2 Minuten.
Schweiz: Wyss/Meier und Kindler (für je 1 Penalty); Riechsteiner (4), Freivogel (2), Hofstetter, Murina, Baumgartner, Schubnell (2), Kaufmann (9/2), Färber, Chevallaz, Miletic, Graf (5), Mühlemann, Hartmann, Studer (1).
Deutschland: Bender/Schlingmann/Schomburg; Becker, Drechsler (1), Eisenkrätzer, Keinath (2), König (8/1), Pekeler, Russ (4/1), Schubert (1), Schulze, Spilger, Tiemann (4), Wetzel (5), Widmann, Zimmermann (2).
Bemerkungen: Niklas Russ (D) schiesst Penalty an die Latte (11.). Joel Kaufmann schiesst Penalty an die Latte, Fabian Schomburg (D) hält Nachschuss (33.); Silvio Meier (Sz) hält Penalty (45.); Fabian Schmoburg hält Penalty von Joel Kaufmann (51.) und Fabian Studer (56.).

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