Jugendhandball in Balingen und Weilstetten
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Rookie Cup by Rehband:


Bericht aus handball-world.com

Minden siegt - Ehrungen für Kaufmann, Semisch und Foth

Der erstmals ausgetragene Rookie Cup by Rehband ist am heutigen Abend zu Ende gegangen. Den Turniersieg sicherte sich souverän die Mannschaft von GWD Minden, die sämtliche Partien für sich entscheiden konnte. Im Finale besiegten die Ostwestfalen die Mannschaft des HBLZ Großwallstadt mit 29:23. Im Spiel um Platz 3 konnte sich der HBW Balingen-Weilstetten gegen die von Christian Schwarzer betreute DHB-Auswahl durchsetzen. Steffen Kaufmann vom HBLZ Großwallstadt wurde mit 53 Treffern bester Torjäger des Turniers, als bester Torhüter wurde sein Teamkollege Malte Semisch ausgezeichnet. Als bester Spieler des Turniers wurde Christoph Foth von der JSG Balingen-Weilstetten ausgezeichnet. Alle Spieler erhielten ebenso einen Gutschein der Firma Rehband, wie auch der Turniersieger GWD Minden.


Die Belastungen des intensiven Turnieres sollten sich auch beim jungen Jahrgang der DHB-Auswahl bemerkbar machen. Das Team von Christian Schwarzer unterlag mit Halbfinale dem HBLZ Großwallstadt mit 25:29. Im zweiten Semifinale hatte GWD Minden keine Mühe mit Balingen-Weilstetten und zog mit einem 30:24-Erfolg ins Endspiel ein. 

Den vollständigen Bericht und weitere Berichte rund um den Rookie Cup finden Sie auf handball-world.com


Pressemeldung HBL Vorbericht


Gipfeltreffen des deutschen Handballnachwuchs beim ROOKIE CUP in Berlin

Berlin/ Dortmund, den 29. März 2010: Die TOYOTA Handball-Bundesliga intensiviert ihre Aktivitäten im Jugendbereich. Dies unterstrich Bob Hanning, Vizepräsident der TOYOTA HBL, auf einer Pressekonferenz in Berlin. Anlass war der zu Ostern (2.-4. April) erstmalig ausgetragene ROOKIE CUP, bei dem A-Jugendteams von 16 deutschen Klubs aus dem gesamten Bundesgebiet an den Start gehen werden. Komplettiert wird das hochkarätige Feld durch eine B-Jugend-Landesauswahl des Handballverbandes Berlin sowie durch die Handballnationalmannschaft des Jahrganges 1993.

Vizepräsident Bob Hanning: „Der ROOKIE CUP ist das größte Nachwuchsturnier in Deutschland. Das Turnier, das in sehr guter Zusammenarbeit mit den Klubs und dem DHB veranstaltet wird, trägt zur Qualitätssicherung im deutschen Handballsport bei. Besonders freut es mich, dass die DHB-Trainer mit dabei sein werden, und das Turnier als zusätzliche Möglichkeit nutzen, den deutschen Nachwuchs zentral zu sichten. Sogar Bundestrainer Heiner Brand hat sich angesagt. Der eine oder andere Spieler, der womöglich durch das Raster gefallen wäre, hat in Berlin eine zusätzliche Chance, auf sich aufmerksam zu machen.“

Finanziert wird der ROOKIE CUP größtenteils durch Gelder, die von Bundesligisten in einen Fond eingezahlt werden, die im laufenden Jahr das so genannte Jugendzertifikat nicht erhalten haben. Zur Erlangung des Jugendzertifikates werden Kriterien geprüft, die eine Qualitätssicherung beispielsweise in den Bereichen Mannschaften, Trainer, Training, Betreuung und Ausbildungskonzept gewährleisten. Die Kriterien werden durch einen unabhängigen Ausschuss geprüft. Ziel des Jugendzertifikats ist die Sicherung qualitativer und kontinuierlicher Fort- und Weiterentwicklung von Jugendarbeit in den Vereinen.

„Sämtliche Mittel des Jugendzertifikates fließen in Projekte, die die Nachwuchsarbeit im Handballsport fördern. Neben dem ROOKIE CUP, der eine feste Größe in unserem Sportkalender werden soll, sind dies derzeit Trainersymposien, Kindertrainingsseminare und positionsspezifische Lehrgänge. Also Praxis- und theoriebezogene Angebote zur Aus- und Weiterbildung sowie zur Talentförderung. All das hat es und wird es auch in diesem Jahr geben. Die Ressource Jugendzertifikat setzen wir  sehr vielschichtig ein, es werden weitere Projekte zur Qualitätssicherung des Nachwuchses  hinzukommen“, erläutert Bob Hanning.       

Auch zwei Nachwuchsspieler, die beim ROOKIE CUP dabei sein werden, kamen bei der Pressekonferenz zu Wort. Tom Skroblien und Tony Grimm, beide von der SG Spandau/Füchse Berlin. Tom Skroblien, Torschützenkönig beim diesjährigen Länderpokal: „Endlich kommen die andern Klubs mal zu uns, so dass wir nicht die lange Anreise haben. Natürlich ist der ROOKIE CUP eine tolle Chance, zu zeigen, was man drauf hat.“ Und Tony Grimm ergänzt. „Natürlich wäre es schön, mit der Familie Ostern zu feiern, aber bei einem solch hochkarätigen Feld ist man froh, mit dabei zu sein.“

Der ROOKIE CUP der TOYOTA Handball-Bundesliga wird im Horst-Korber-Sportzentrum ausgetragen. Adresse: Glockenturmstraße 3-5, 14053 Berlin. Der Eintritt zu allen Spielen ist frei. Das Finale ist angesetzt für Sonntag, 17.00 Uhr.


Vorbericht Rookie Cup 2010


PM Toyota HBL/red

HBL hebt „Rookie-Turnier“ aus der Taufe

Die Handball-Bundesliga weitet ihre Aktivitäten im Jugendbereich aus. So wird die HBL an Ostern ein „Rookie-Turnier“ ausrichten, bei dem in Berlin eine Nachsichtung für Talente, Seiteneinsteiger und Spätentwickler im Rahmen eines Turniers stattfinden soll. Mit dabei werden die DHB-Trainer sein, teilnehmen können allerdings nur die Nachwuchsmannschaften der Bundesligisten. Der normale Weg der Nachwuchsichtung verläuft über die verschiedenen Auswahlmannschaften unter der Verantwortung des DHB. Im Rahmen der Vergleichsturniere der Landesverbände auf Regionalverbandsebenen und im Länderpokal wird von den Bundestrainern in zwei Runden gesichtet. Mit dem „Rookie-Cup“ will die HBL nun eine weitere Plattform für den Nachwuchs der Erstligisten eröffnen: "Der Rookie-Cup ist das größte Nachsichtungsturnier

Deutschlands für unseren Sport", sagt Bob Hanning, Manager der Füchse Berlin und innerhalb der HBL verantwortlich für den Bereich Jugend und fügt an: "Für gewöhnlich wird der Nachwuchs bis zu den Wettbewerben um den Länderpokal gesichtet. Danach sind die Trainer des DHB ohne weitere Möglichkeit, die Spieler zu sehen und deshalb oft abhängig vom reinen Hören-Sagen. Jetzt aber haben wir die Möglichkeit geschaffen, die Spätentwickler nachzusichten, damit sie nicht durch das Raster fallen." Im Gegensatz zu den klassischen Landesauswahl-Maßnahmen, die jedem Spieler und jeder Spielerin nach Leistungskriterien und durch vorherige Qualifikation über vorangestellte Auswahlmannschaften offen stehen, können am Rookie-Cup allerdings nur die Spieler aus den Nachwuchsmannschaften der Bundesliga teilnehmen. "Die Qualifikation ist allein die Erstliga-Zugehörigkeit. Es werden mit Ausnahme von TuS N-Lübbecke und MT Melsungen, die keine leistungsorientierten A-Jugendmannschaften haben,

alle Erstligisten daran teilnehmen. Komplettiert wird das 18er-Feld durch die B-Jugend-Landesauswahl des Handballverbandes Berlin und der 93er-Jugend-Nationalmannschaft des DHB", erklärt Hanning. "Die Nachwuchsleute, die bislang nach Sichtungen nicht berücksichtigt wurden, sollen auf diesem Wege die Möglichkeit bekommen, sich für den DHB-Kader zu empfehlen", so Hanning weiter. Anders als bei den normalen Sichtungen, die aktuell mehrere Tage dauern und neben den handballspezifischen Inhalten immer mehr auf Athletik-, Turn- und andere Leistungstests für die Bewertung der sportlichen Perspektive und Qualität der Nachwuchsspieler setzen, wird beim Rookie-Cup das Handballspiel die entscheidende Rolle spielen. Auch der Trainerstab des DHB wird dabei sein, "selbst Bundestrainer Heiner Brand hat zumindest für einen Tag sein Kommen angekündigt", so Hanning. Die Finanzierung läuft aus dem Topf der Gelder, die Bundesligisten beim Nichterhalten des Jugendzertifikats der HBL zahlen: "Das ist ein Fond, in den alle Vereine der HBL einzahlen, die das Jugendzertifikat entweder nicht bekommen oder es erst gar nicht beantragt haben. Diese Geldmittel sind ja ausdrücklich dafür bestimmt, Projekte zu unterstützen, die die Nachwuchsarbeit im Handball allgemein fördern. Ein kleiner Selbstkostenbeitrag der Spieler trägt zusätzlich zur Finanzierung der Veranstaltung bei", sagt Hanning. Die HBL leistet auch Unterszützung bei der Suche nach Sponsoren: "Aber insgesamt wollen wir mit dieser Veranstaltung erst einmal schauen, wie so etwas angenommen wird, ob sich das rentiert und ob wir das in Zukunft auch weiterhin so wollen. Zunächst ist das nur eine Einmal-Veranstaltung. Auch der Ort ist für die Zukunft nicht festgelegt. Dass es diesmal Berlin geworden ist, liegt daran, dass wir hier die gesamte Organisation in Verbindung mit dem Handballverband Berlin gemacht haben. Zudem haben wir im Horst-Korber-Zentrum die Möglichkeit, auf drei Spielfeldern gleichzeitig zu spielen und so einen reibungslosen Ablauf des Turniers gewährleisten zu können", erläutert Hanning. Nicht nur mit dem neu geschaffenen Rookie-Cup versucht die HBL, ihre Aktivitäten im Nachwuchsbereich weiter auszubauen. Was lange Jahre Kernaufgaben des Dachverbandes DHB und seiner Unterorganisationen waren – Lehre, Ausbildung und Talentförderung sowie -sichtung – wird immer mehr Bestandteil der Arbeit der Profiklubs. "Wir werden natürlich wieder unsere positionsspezifischen Lehrgänge für den Nachwuchs durchführen. In diesem Jahr geht es dabei um den Rückraum-Lehrgang in Minden und um den Kreisläufer-Lehrgang in der Nähe von Mannheim. Wir werden auch die Kindertrainingslehrgänge wiederholen", gibt Hanning weitere Maßnahmen bekannt., mit denen die HBL, allerdings nur für die Bundesligisten, Angebote zur Aus- und Weiterbildung sowie Talentförderung Bob Hanning bereitstellt. Auch in der Trainerausbildung, die ansonsten Domäne des DHB und der Landesverbände ist, ist die HBL mittlerweile für ihre Mitglieder aktiv, so fand 2009 ein Trainerlehrgang exklusiv für Trainer aus den Bundesligavereinen statt, eine Maßnahme, die wiederholt werden soll: "Das ist schließlich unsere zentrale Veranstaltung, die wir in engstem Schulterschluss mit dem DHB machen. Das ist übrigens wirklich großartig, wie intensiv HBL und DHB miteinander arbeiten. Wir werden uns wieder mit zahlreichen Jugendtrainern aus der HBL treffen. Zurzeit sind wir dabei, ein interessantes Programm auf die Beine zu  stellen und die entsprechenden Referenten einzuladen. Verraten möchte ich noch nichts. Nur so viel: Es wird wieder hochinteressant."